Baupunkt 13 – Widerstandsnest „Metz“:
Der deutsche Infanterie-Stützpunkt zum Schutze des Fischerdorfes Lökken war in sechs Widerstandsnester aufgeteilt worden. Das Widerstandsnest „Metz“ befand sich zwischen der südlichen Eisenbahntrasse und der von Osten in das Fischerdorf führenden Straße. Der Schwerpunkt der Verteidigung lag hier in der Sicherung der Straße mit einer 4,7cm Festungspak. Mit Hilfe des 6-Schartenstandes und des schweren Granatwerfers konnte zusätzlich die Eisenbahntrasse beschossen werden. Die Bunker des Widerstandsnestes sind begehbar und befinden sich auf der Lökkener-Bunkerroute.
Der folgende Kartenausschnitt zeigt den Stand des Ausbaus im Juni 1944.

Folgende Bauwerke, Einheiten und Waffen waren soweit bekannt in der Anlage vorhanden:
| Einheiten: | Stand 15.01.1945 – 3. Fest. Stammkomp |
| Personalstärke: | Stand 15.01.1945 – Unbekannt |
| Schwere Waffen: | Stand 15.01.1945 – Keine |
| Leichte Waffen: | Stand 15.01.1945 – 1x 4,7cm Festungspak (t) |
| Kampfstände: | 1x R634 – Stand mit 6-Schartenturm |
| Schartenstände: | 1x R676 – Kleinstschartenstand für 4,7cm Festungspak |
| Ringstände: | 1x Bauform 69 – Ringstand für schweren Granatwerfer 34 |
| Unterstände: | 1x R622 – Doppelgruppenunterstand für 20 Mann |
R634 – Stand mit 6-Schartenturm:






R676 – Kleinstschartenstand für 4,7cm Festungspak (13039):

Das Foto unten zeigt den Bunker mit einer Tarnung aus Zeigelmauerwerk und Schrägdach als Wohnhaus.






Bauform 69 – Ringstand für schweren Granatwerfer 34:





R622 – Doppelgruppenunterstand für 20 Mann:

Das folgende Foto zeigt den Doppelgruppenunterstand kurz nach Fertigstellung.






(CC)