Baupunkt 49 – Infanterie-Stützpunkt „Thyborön“:
Der Infanterie-Stützpunkt „Thyborön“ sicherte unmittelbar den Hafenbereich und verschiedene Zwischenräume im Bereich der Stützpunktgruppe. Der anfänglich noch als Widerstandsnest „Hafen“ bezeichnete Infanterie-Standort mauserte sich nach und nach zum Stützpunkt. Ende 1943 begann dann der Ausbau mit Regelbauten. Die verschiedenen Bunker erstreckten sich dabei von der Spitze der Odde über die Hafenkante bis in das Fischerdorf. Die Bunker des ehemaligen Infanterie-Stützpunktes liegen heute verstreut im Bereich des Hafens und zwischen Wohnhäusern.
Folgende Bauwerke, Einheiten und Waffen waren soweit bekannt in der Anlage vorhanden:
| Einheiten: | Stand 15.01.1945 – 1. R.G.B. Stab 193 – 8. Fest.St.Kp. 110 |
| Personalstärke: | Stand 15.01.1945 – Infanterie: 356 Mann |
| Schwere Waffen: | Stand 15.01.1945 – Keine |
| Leichte Waffen: | Stand 15.01.1945 – 5x 5cm Kw.K. – 1x 5cm Granatwerfer – 1x 4,7cm Pak (t) – 2x M.G. 08/15 – 4x M.G. 34 – 5x M.G. 42 – 2x M.G. 127 (b) |
| Ringstände: | 1x MG-Ringstand |
| Unterstände: | 1x R621 – Gruppenunterstand für 10 Mann 4x R622 – Doppelgruppenunterstand für 20 Mann 1x R655 – Unterstand für 6 Mann mit Munitionsraum 1x R656 – Unterstand für 15 Mann 3x R668 – Kleinstunterstand für 6 Mann |
| Beobachtungsstände: | 1x R666 – Infanterie-Beobachtungsstand mit Kleinstglocke 1x Beobachtungsstand für die Minensperre |
Die folgenden Fotos wurden, soweit nicht anders beschriftet, von Kurt Stigaard zur Verfügung gestellt.
Ringstand 58c:




R621 – Gruppenunterstand für 10 Mann:







R668 – Kleinstunterstand für 6 Mann:




R666 – Infanterie-Beobachtungsstand mit Kleinstglocke:



Beobachtungsstand für die Minensperre:






(CC)