Flakschutz „Holtenau Hochbrücke“:
Ausbau und Ausrüstung:
- Am 03.11.1939 übernahm der 2. Zug der 5. Batterie mit 3 x 3,7cm Flak 18 die Stände an der Hochbrücke und löste die 2 M.G. C/30 ab.
- Am 05.01.1940 wurde eine 3,7cm Flak 18 auf den neu errichteten Südstand umgesetz. Der Nordstand wurde am 20.02.1940 fertiggestellt und die zweite 3,7cm Flak 18 umgesetzt.
- Ab 11. März 1944 war der zusätzlich unter der Holtenauer-Hochbrücke angebrachte Drahtvorhang gegen Tiefflieger zum Schutz der Schleusen einsatzbereit.
- Gegen Kriegsende befanden sich drei 2cm Flak 30 in Doppellafette bei der Hochbrücke.
Schäden und Verluste:
- Bei einem Luftangriff am 18.7.1944 enstanden beim Zug „Holtenauer-Hochbrücke“ leichte Schäden an Unterkunft und Kombüse.
- Bei dem Luftangriff am 6.8.1944 wurden der Nord- und Südstand auf dem Überbau der Brücke beschädigt. Die Munitionsnische des Nordstandes wurde zerstört. 12 Patronen waren dadurch unbrauchbar. 1 HJ-Flakwehrmann wurde leicht verwundet.
Das folgende Foto zeigt eine 2cm Flak 30 in Feldlafette unter Plane mit Anhänger an der Südwestlichen Brückenauffahrt im Jahr 1937. Die anfänglich bei der Neuorganisation der Luftabwehr an besonders schützenswerten Orten feldmäßig aufgestellten Luftwaffen-Geschütze wurden später durch die Marine abgelöst.

Die folgenden drei Fotos zeigen die Holtenauer-Hochbrücke mit den beiden im Januar und Februar 1940 auf den Überbau der Brücke aufgesetzten leichten Flakständen „Nord“ und „Süd“.



Das Foto unten zeigt die Hochbrücke kurz nach dem 2. Weltkrieg noch vor dem Abbau der leichten Flakstände bei der Durchfahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal.
