BP61 – Luftwaffen-Stützpunkt „Ringköbing“:
Die ersten leichten Flakstellungen wurden in Ringkøbing bereits im Frühjahr 1941 angelegt. In unmittelbarer Nähe befanden sich die für die Region wichtigen Elektrizitäts- und Gaswerke. Zudem lag mit dem gut ausgebauten Bahnhof und seiner Anbindung nach Norden ein weiteres Schutzobjekt in unmittelbarer Nähe.
Im Herbst 1943 begann der Festungs-Pionier-Stab 31 mit den Betonierungsarbeiten für den kleinen, Luftwaffeneigenen Stützpunkt. Hier entstand eine typische Gruppierung von Luftabwehr-Bunkern für einen leichten Flakzug bestehend aus drei Ständen für leichte Flak mit Zugbefehlsstelle, einem Scheinwerfer- und einem Munitionsunterstand.
Mittlerweile wurden drei der Bunker vom Sand befreit und können nach dem Umbau des kleinen Industriegebietes begangen werden. Einer der beiden L409A wurde in den letzten Jahren mit originaler Inneneinrichtung wieder zum Leben erweckt. Die Zugbefehlsstelle (L410) erhielt nach dem 2. Weltkrieg einen Anbau und wurde vom dänischen Militär nachgenutzt.
Der folgende Kartenausschnitt zeigt den Stand des Ausbaus im Juni 1944.

Folgende Bauwerke, Einheiten und Waffen waren soweit bekannt in der Anlage vorhanden:
| Schwere Waffen: | – Keine |
| Leichte Waffen: | Stand Juni 1944 – 3x 2cm Flak |
| Ringstände: | 2x MG-Ringstand |
| Munitions-Auffüllräume: | 1x L413A – Munitionsunterstand für leichten Flakzug |
| Leichte Flak und Scheinwerferstände: | 2x L409A – Geschützstand für 3,7cm Flak 1x L410 – Geschützstand für 3,7cm Flak mit Zugbefehlsstelle 1x L411 – Unterstand für Flakscheinwerfer 60cm |
L413A – Munitionsunterstand für leichten Flakzug:








L409A – Geschützstand für 3,7cm Flak:





L409A – Geschützstand für 3,7cm Flak:












(CC)