WN Kolberg

Baupunkt 13 – Widerstandsnest „Kolberg“:

Der deutsche Infanterie-Stützpunkt zum Schutze des Fischerdorfes Lökken war in sechs Widerstandsnester aufgeteilt worden. Das Widerstandsnest „Kolberg“ war nicht nur zur Sicherung der von Süden in das Fischerdorf führenden Straße zuständig, sondern diente auch als Abschluss des Stützpunktes an der südlichen Flanke des Strandes. Zudem befanden sich mit dem Brunnenstand, dem Sanitätsunterstand und dem Munitionsunterstand auch die Versorgungseinrichtungen des Stützpunktes vor Ort. Während der Schartenstand des Typs R631 die gut ausgebaute Straße im Bereich der Panzermauer abdeckte, war es durch den 5cm-Maschinengranatwerfer möglich zusätzlich auch den Strandabschnitt zu beschießen. Die Bunker des Widerstandsnestes sind teilweise begehbar und befinden sich auf der Lökkener-Bunkerroute.

Der folgende Kartenausschnitt zeigt den Stand des Ausbaus im Juni 1944.


Folgende Bauwerke, Einheiten und Waffen waren soweit bekannt in der Anlage vorhanden:

Einheiten:Stand 15.01.1945
– 3. Fest. Stammkomp.
Personalstärke:Stand 15.01.1945
– Unbekannt
Schwere Waffen:Stand 15.01.1945
– Keine
Leichte Waffen:Stand 15.01.1945
– 1x M19 5cm-Maschinengranatwerfer
– 1x 4,7cm Festungspak (t)
Kampfstände:1x R633 – Stand für Maschinengranatwerfer M19
Ringstände:4x MG-Ringstand
Schartenstände:1x R631 – Schartenstand für 4,7cm Festungspak
Unterstände:4x R622 – Doppelgruppenunterstand für 20 Mann
1x R638 – Kleiner Sanitätsunterstand
1x R646 – Brunnenstand
1x Batterieladestand
Munitions-Auffüllraum:1x R607 – Munitionsunterstand II
Beobachtungsstände:1x R613 – Artillerie-Beobachtungsstand mit Panzerturm
1x R666 – Infanterie-Beobachtungsstand mit Kleinstglocke
Panzersperren:1x Panzermauer mit Durchfahrt

R631 – Schartenstand für 4,7cm Festungspak:

R622 – Doppelgruppenunterstand für 20 Mann:

R646 – Brunnenstand (13027):

Panzermauer mit Durchfahrt:

(CC)