Stände für leichte Flak „U-Bootbunker Kilian“:
Auf der Decke des U-Bootbunkers „Kilian“ befanden sich am Kopfende zwei massive Flakhochstände. Ein drittes Geschütz stand weiter hinten mittig auf der Bunkerdecke.
Ausbau und Ausrüstung:
- Als Ersatz für den bei den beiden Luftangriffen im Spätsommer 1944 zerstörten Flakschutz des U-Bootbunkers wurde im September eine 2cm Flak in Vierlingslafette aufgestellt. Zwei weitere Stellungen, eine für 2cm Flak in Vierlingslafette und eine für 3,7cm Flak 43, waren in Vorbereitung.
- Gegen Kriegsende befanden sich 3 Geschütze auf dem U-Bootbunker „Kilian. Auf dem Nordstand befand sich eine 3,7cm Flak 43, auf dem Südstand eine 2cm Flak 38 in Vierlingslafette und auf der Bunkerdecke eine 2cm Flak 38 in Vierlingslafette.
Schäden und Verluste:
- Bei dem Luftangriff am 24.7.1944 wurde das mittig aufgestellte 3,7cm S.K. C/30 Geschütz durch Bombensplitter völlig zerstört. Ein Teil der Munition wurde dabei vernichtet.
- Bei einem Luftangriff am 27.8.1944 mussten die beiden 2cm Waffen auf den Nord- und Südständen abgebaut werden, die Sockel sind auf Grund von Molenabbrand in die Förde gestürtzt. Die Wohnwagen der Bedienungen wurden zerstört.
Das folgende Foto zeigt zwei englische Offiziere auf der Decke des U-Bootbunkers. Im Hintergrund ist der zerstörte Südstand zu erkennen.

Das Foto unten zeigt den zur Sprengung vorbereitete Bunker. Die Zerstörungen am Südstand sind gut zu erkennen.

Das folgende Foto zeigt den nach der Sprengung im Wasser liegenden Nordstand nach der Sprengung.
