Leichte Flak- und Scheinwerferstellung „Rüsterbergen“:
Ausbau und Ausrüstung:
- Am 1.4.1941 wurde in der Stellung „Rüsterbergen“ eine 2cm Flak Oerlikon in Sockellafette 2-achsig aufgestellt. Dafür wurde die vorher aufgestellte 2cm Flak Madsen in Spreizlafette an M.A.Za. abgegeben.
- Im Mai 1944 wurde zur Neuaufstellung der Marine-Flakabteilung 243 ein Scheinwerfer des Typs G150 K in der Stellung neu aufgestellt. Im Gegenzug wurde der 60cm aus der Stellung eingezogen.
Gefechtsbeteiligung:
- 27.06.1940 – 01:29 Uhr – 100 Schuß – 2cm
- 06.09.1940 – 23:44 Uhr – 002 Schuß – 3,7cm
- 06.09.1940 – 23:44 Uhr – 035 Schuß – 2cm
- 24.09.1940 – 23:26 Uhr – 012 Schuß – 2cm
- 12.10.1940 – 22:30 Uhr – 002 Schuß – 3,7cm
- …
Schäden und Verluste:
Am 05.07.1940 wurde von 00:39 Uhr bis 03:15 Flakalarm gegeben. Um 03:06 Uhr meldet die Stellung Rüsterbergen das sie von der anderen Seite des Kaiser-Wilhelm-Kanals mit M.G.- und Gewehrfeuer beschossen wird. Auf Nachfrage wurde vom Standortkommando mitgeteilt, das keine Nachtübung stattfindet. Daraufhin erhielt Rüsterbergen den Befehl zurück zu feuern. Es wurden insgesamt 2 Schuß 3,7cm und 14 Schuß Gewehrmunition verbraucht. Daraufhin wurde das Feuer von der gegenüberliegenden Kanalseite eingestellt.
Im nachhinein stellte sich heraus das die 2. Komp. E. Regt. 333 eine unangemeldete Übung durchgeführt hatte. Es gab bei dem Vorfall keinen Personen- oder Materialschaden.