Marine Flak Abteilung UgruKo 231 – Rendsburg

Marine-Flak-Abteilung 231 / 243 – Ugruko Rendsburg:

Untergruppen-Kommandeure:

  • Korvettenkapitän d.R. Peter-Ernst Eiffe 08.1939 – 06.1940
  • Korvettenkapitän Karl-Conrad Mecke 06.1940 – 09.1942
  • Korvettenkapitän M.A. d.R. Albert Damm 09.1942 – 10.1943
  • Korvettenkapitän M.A. d.R. Adolf Hoffmann 10.1943 – 10.1943
  • Kapitänleutnant M.A. d.R. Georg Schubode 10.1943 – ?
  • Korvettenkapitän M.A. d.R. Richard Behn 05.1944 – Ende

Adjutanten:

  • Leutnant M.A. d.R. Meckelburg 09.1939 – ?

Standortoffiziere:

  • Oberleutnant M.A. d.R. Martens 09.1939 – ?
  • Leutnant M.A. d.R. Fielitz 09.1939 – ?

Verwaltungsoffiziere:

  • Korvettenkapitän (V) d.R. Harms 09.1939 – ?

Kraftfahroffiziere:

  • Leutnant (Ing) d.R. Schlicker 09.1939 – ?

Abteilungsarzt:

  • Stabsarzt d.R. Schrautzer 09.1939 – ?

Hilfsärzte:

  • Oberassistenzarzt Partheil 09.1939 – ?
  • Unterarzt d.R. Dr. Muntau 09.1939 – ?

Die Abteilung wurde am 26 August 1939 aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war nur die Flakbatterie Schwabe verfügbar. Ausserdem zwei Scheinwerfer und drei MG C/30.
Am 16.6.1940 wurde UGruKo Rendsburg von Kptlt. Müller übernommen.
Am 2.9.1942 wurde die Flakuntergruppe Flensburg, zugehörig zur MFla. 231 Rendsburg, mit 16 Offizieren, 24 Port. Unteroffizieren, 94 Unteroffizieren und 995 Mannschaften von Flensburg nach Gotenhafen verlegt.
Am 21.9.1942 wurden weitere drei 2cm Flakbedienungen vom Flakzug Mürwik nach Gotenhafen verlegt.

Im April 1944 wurde zum Schutz der Rendsburger-Hochbrücke und der Straßendrehbrücke die Marine-Flakabteilung 243 durch das O.K.M. neu aufgestellt. Für die geplanten vier 7,5cm Flakbatterien wurden umgehend vorbereitende Maßnahmen getroffen und Arbeiten eingeleitet.
Am 19.4.1944 wurde die Luftwaffeneigene Leichte-Eisenbahnflakbatterie mit 16x 2cm Flak an der Hochbrücke ersatzlos abgezogen. Als Verstärkung des verbliebenen Flakschutzes wurden zwei 2cm Flakwaffen auf abgelegenen Kanalstellungen umgesetzt. Zudem wurden vier 4cm Flak 28 durch die Marine an der Hochbrücke neu aufgestellt.

Im Mai 1944 waren in Rendsburg vier 7,5cm Flakbatterien mit jeweils vier gefechtsklar. Dabei handelte es sich um die Batterien Büdelsdorf, Jevenberg, Schülldorf und Schwabe. Zudem erhielt Rendsburg von der Marine-Flakabteilung 251 insgesamt sechs mittlere Flakwaffen, vier 2cm Vierlinge und fünfzehn andere 2cm Waffen. Zwei Fu.M.O. (Flak) aus Kieler Scheinwerferstellungen wurden ebenfalls in den Rendsburger Bereich verlegt.
Zudem wurde mit dem Bau von 10,5cm Geschützbettungen und den dazugehörigen Leitständen begonnen. Im Mai wurde außerdem das Untergruppen-Kommando Rendsburg baulich fertiggestellt, allerdings konnte der Funkkreis „Lila 0“ für das Untergruppen-Kommando und die Scheinwerferstellungen aufgrund fehlender Fungeräte nicht in Betrieb genommen werden. Die Funkverbindung zur 2. Jagddivison waren durch tägliche Programmzeiten sichergestellt.

Im Juni 1944 wurde weiter am Nachrichtentechnischen Ausbau der neuen Stellungen gearbeitet.

Im Dezember 1944 wurde in vier Batterien der Marine-Flakabteilung 243 mit dem Einbau von Panzerkuppeln begonnen. Eine Flakbatterie wurde bereits im Dezember fertiggestellt.