Flakbatterie „Holtenau“ (Maerker):
Batterie-Kommandeure:
- Oberleutnant M.A. Egbert Lucks
- Oberleutnant M.A. Goss
- Oberleutnant M.A. Rüdel
Zur Geschichte der Flakbatterie Holtenau:
Ausrüstung der Batterie im Februar 1940:
- Bauzustand: Ausgebaut
- Bereitschaftsgrad: Gefechtsbereit
- Geschütze: 2x 8,8cm C/25 in 2x Doppellafette C/25
- Kommandogerät: Dreiwag schwer
- Zünderstellmaschinen: 4 Stück
- Leichte Flak: 1 Geschütz
Im Oktober 1940 wurde in der Batterie eine 8,8cm S.K. C/31 in Doppellafette gefechtsklar aufgestellt.
Ab 7.2.1944 war die Flakbatterie Holtenau mit 4x 12,8cm Geschütze gefechtsklar. Im Gegenzug wurden die vorher aufgestellten vier 8,8cm Geschütze in Doppellafette an das Artillerie-Arsenal abgegeben.
Noch im gleichen Monat konnten drei der neuen Geschütze von ihren provisorischen Eisenbettungen in die neuen Betonbettungen umgestellt werden.
Im Juni 1944 wurde weiter am Bau der 12,8cm Stellung gearbeitet.
Im November 1944 wurden die Arbeiten an der 12,8cm Batterie weiter fortgeführt. Es wurde mit den Arbeiten für ein Trafohaus und weiteren Verkabelungen begonnen.
Geräte der Batterie bei Kriegsende:
- Geschütze: 4×12,8cm Flak 40 (gelähmt)
- Kommandogerät: Kdo.Ger. 40
- E-Messgerät: 4 m R Em
- Funkmessgerät: Würzburg D
- Leichte Geschütze: 4x2cm (zerstört)
- Munition: 660 Schuß 12,8cm Gef.Ldg. (ohne Zünder)
- 204 Schuß 12,8cm Sonderladung (ohne Zünder)
Schäden und Verluste:
- Am 20.07.1940 wurden in der Batterie Holtenau 11 Mann leicht und einer schwer durch eigene 2cm Granate verwundet.
- Am 17.10.1940 ist die Batterie mit allen Geschützen wegen Rohrausbrennung ausgefallen.
- Bei einem Luftangriff am 24.8.1944 wurde durch Bombentreffer im Gelände die Kabelverbindung zum Leitstand unterbrochen. Sämtliche Telefonverbindungen sind ausgefallen. Die Handwerkerbaracke und das Revier wurden zerstört. Sämtliche übrige Baracken mehr oder weniger beschädigt. Bei dem Angriff wurde 1 Marinehelfer und 1 Soldat verwundet.

Das Foto zeigt einen Krug der Flakbatterie „Holtenau“ aus einer privaten Sammlung.

Maschinenzentrale für Flakbatterien:
Flakleitstand I und Bettungen für schwere Flak:
Flakleitstand I (erdversenkt):
Die folgenden zwei Fotos zeigen den Flakleitstand der ursprünglichen 8,8cm Geschützstellung mit „Dreiwag Küste schwer“ und mehreren Angehörigen der Batterie.


Flak-Geschützbettungen (8,8cm Doppellafette) (erdversenkt):
Die folgenden Fotos zeigen die beiden 8,8cm Flak in Doppellafette mit ihrer Bedienungsmannschaft.



Das Foto unten zeigt die Flakbatterie „Holtenau“ beim Nachtschießen.



Flak-Geschützbettungen (12,8cm) (erdversenkt):
Die folgenden Fotos zeigen die durch die Engländer im Sommer 1945 gesprengten 12,8cm Geschütze und Geschützbettungen.



Flakleitstand II mit Kleinkog- und Bereitschaftsräumen:
Das Foto unten zeigt den Flakleitstand II der Batterie „Holtenau“ mit 6m Entfernungsmessgerät.

Die folgenden drei Fotos zeigen die gesprengten Reste von Flakleitstand II. Das Bauwerk wurde mittlerweile beseitigt und überbaut.



Erdversenkter Stand für leichte Flak „Nord“:
Auf dem unteren Foto sind die Reste des Erdversenkten Standes für leichte Flak „Nord“ zu sehen. Die Reste wurden mittlerweile beseitigt und überbaut.

Einheitsstand für leichte Flak „Süd“:
Das Foto unten zeigt den Einheitsstand für leichte Flak „Süd“ 2cm C/30. Im Hintergrund erkennt man die Schießbahnen von Holtenau.

Munitions-Auffüllraum für Flakbatterien „Typ I“ (freistehend):





Die nachfolgenden Fotos zeigen die gesprengten Reste des Munitions-Auffüllraumes.






Das Foto unten zeigt Angehörige der Flakbatterie „Holtenau“ beim Marschieren im Umland.
