Zugbefehlsstelle mit Stand für leichte Flak „Eichhof“:
Die Zugbefehlsstelle „Eichhof“ gehörte zur 2. Kompanie Marine-Flakabteilung 271.
Gefechtsbeteiligung:
- 05.07.1940 – 02:09 Uhr – 20 Schuß – 2cm MG C/30
- 05.07.1940 – 02:12 Uhr – 40 Schuß – 2cm MG C/30
- 30.11.1941 – 21:24 Uhr – 21 Schuß – 3,7cm S.K. C/30 in Einheitslafette C/34
- 29.04.1942 – 02:15 Uhr – 26 Schuß – 3,7cm S.K. C/30 in Einheitslafette C/34
- …
Schäden und Verluste:
- Bei dem Luftangriff am 13.12.1943 wurde durch Bombentreffer die Verbindung zu den einzelnen Kampfstellungen des Zuges unterbrochen.
Die Fotos unten zeigen den Flakstand am Eichhof. Der Stand befand sich auf einem der Kasernengebäude. Auf dem Boden unweit des Standes wurde zur besseren Orientierung eine Windrose aufgemalt.

Auf den Fotos ist das 1940 auf dem Flakstand aufgebaute 2cm MG C/30 zu sehen. Das Foto unten zeigt ältere Marineartilleristen bei der Einweisung in die Waffe.

Der Flakstand war auf einfachste Weise auf dem Dach des Kasernengebäudes hergestellt worden. Lediglich ein hölzernes Podest grenzte den Flakstand vom Rest des Daches ab.

Die beiden Gebäude mittig und links im Hintergrund werden noch heute durch die Landespolizei nachgenutzt. Auch die Wohnhäuser rechts an der Eichhofstraße stehen noch heute. Zur „Überprüfung“ der Höhenfestigkeit wurde jeder Soldat mit Hilfe einer Zeltbahn in die Luft geschleudert.

Das folgende Foto zeigt die Geschützbedienung beim Backen. Links an der Wand, neben den verdunkelten Fensterscheiben, ein Bild mit verschiedenen Flugzeugformen. Diese Formen mussten verinnerlicht werden um Beschuss eigener Maschinen zu vermeiden.

Das untere Foto zeigt die Stube der Geschützbedienung im Kasernengebäude.
