1./211 Eckernförde – Stadt

Flak- und Sperrbatterie Eckernförde (Möwe):

Batterie-Kommandeure:

  • Kapitänleutnant d.R. Müller 09.1939 – ?
  • Oberleutnant M.A. Lienhop

Batterie-Offiziere:

  • Leutnant d.R. Bethge 09.1939 – ?

Zur Geschichte der Flak- und Sperrbatterie Eckernförde:

Am 8.11.1939 wurde in der Batterie ein M.G. C/30 gefechtsklar gemeldet.

Ausrüstung der Batterie im Februar 1940:

  • Bauzustand: Ausgebaut
  • Bereitschaftsgrad: Gefechtsbereit
  • Geschütze: 3×8,8cm C/13
  • Kommandogerät: Dreiwag C/32
  • Zünderstellmaschinen: 2 Stück
  • Leichte Flak: 1 Geschütz

Geräte der Batterie bei Kriegsende:

  • Geschütze: 4×10,5cm SK C/32 (zerstört)
  • Kommandogerät: Kleinkog
  • E-Messgerät: 6 m R Em
  • Funkmessgerät: Würzburg D
  • Leichte Geschütze: 3x2cm (zerstört)
  • Munition: 3760 Schuß 10,5cm (ohne Zünder)

Schäden und Verluste:

Am 28.1.1940 wurde die Wachstube der Batterie durch Brand vernichtet.

Am 30.11.1941 kam es zu einem bedauerlichen Vorfall in der Batterie Eckernförde mit 6 Toten, einem Schwerverletzten, 8 leichter Verletzten und 3 leicht Verletzten. Ein 10,5cm Geschütz feuerte mit zu niedriger Rohrerhöhung und traf die Panzerkuppel eines anderen Geschützes. Das Geschoß durchschlug die Kuppel und detonierte im Inneren.


Das folgende Foto zeigt den Hund der Batterie. Nach ihm bekam die Batterie ihren umgangssprachlichen Namen „Zack“.

Das folgende Dokument zeigt die Einladung zum Elternnachmittag am 20.7.1944 in der Batterie „Zack“.

Maschinenzentrale für Flakbatterien „Typ I“ (erdversenkt):

Bei der Maschinenzentrale der Batterie Eckernförde handelte es sich um einen quadratischen Bau vom „Typ I“ in erdversenkter Ausführung.
In der Maschinenzentrale befanden sich der Maschinenraum mit Dieselaggregat, ein Raum für den dazugehörigen Brennstoff und das Kühlwasser, Bereitschaftsräume für 15 Mann, der Kleinkograum für das Kommandogerät, die Batterieschlosserei, die Wasserversorgung, ein Lüfterraum, ein Heizraum und ein Waschraum mit Aborten.

Die Fotos unten zeigen den Abbruch des Zuganges zur Maschinenzentrale.

Flak- und Sperrbatterie mit Bereitschaftsräumen (erdversenkt):

Das Foto unten zeigt drei Geschütze der Batterie mit Deckenschutzschild sowie ganz links im Bild den Leitstand I mit Dreiwag.

Flakleitstand I (erdversenkt):

Flak-Geschützbettungen (10,5cm) „Typ II“ (erdversenkt):

Das Foto unten zeigt die Geschützbedienung an ihrem Geschütz.

Das folgende Foto zeigt ein Geschütz der Batterie mit Tarnanstrich.

Das folgende Foto zeigt die durch ein weiteres Flakgeschütz der Batterie am 30.11.1941 im hinteren Bereich getroffene Panzerkuppel.

Das Bild unten zeigt 2 Geschütze der Batterie.

Das Bild unten zeigt das dritte Geschütz im Winter.

Flakleitstand II mit Kleinkog- und Bereitschaftsräumen „Typ I“ (freistehend):

Der Flakleitstand II der Flakbatterie Eckernförde war als Hochbau mit achteckiger Leitstandbettung ausgeführt worden.
Im Untergeschoss des Flakleitstandes befanden sich der Kleinkograum für das Kommandogerät, ein Waschraum mit Aborten, Bereitschaftsräume und ein Offiziersraum.

Einheitsstand für leichte Flak „Nord“ (freistehend):

Die beiden Fotos zeigen den gesprengten nördlichen Stand für leichte Flak.

Einheitsstand für leichte Flak „Süd“ (freistehend):

Das Foto unten zeigt den südlichen Stand für leichte Flak.

Munitions-Auffüllraum für Flakbatterien „Typ II“ (freistehend):

Bei dem Munitions-Auffüllraum der Flakbatterie Eckernförde handelte es sich um einen großen Bunker des „Typs II“. Er bot Platz für ca. 4000 Schuß 10,5cm Flak und ca. 6000 Schuß leichte Flak. Zudem bot der Bunker platz für ca. 4000 Zünder und eine kleine Anzahl an Leuchtgranaten.

Funkmessgerät:

Am 28.8.1942 wurde in der Stellung Eckernförde ein Fu.M.G. (Flum) 41g (f.B.) mit Höhenzusatz aufgestellt.

Das Bild unten zeigt das Würzburg „D“ Funkmessgerät westlich der Geschützstellung.

Barackenlager:

Die beiden Bilder unten zeigen Baracken der Batterie Eckernförde.